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	<description>Freier Journalist &#38; Dozent für Webmedien</description>
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		<title>Heliatek: Sonnenstrom aus biegsamen Modulen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 19:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Technologie des Dresdner Solarunternehmens Heliatek wurde mit dem Deutschen Zukunftspreis als beste Innovation 2011 ausgezeichnet. Der Artikel erschien in Ausgabe 4/2012 der Unternehmerzeitschrift ProFirma in der Serie ‘Innovation des Monats&#8217;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. » Originalheftbeitrag als PDF-Download]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/HELIATEK_Application-sample_Truck.jpg"><img src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/HELIATEK_Application-sample_Truck-300x199.jpg" alt="" title="HELIATEK_Application sample_Truck" width="300" height="199" class="alignnone size-medium wp-image-2095" /></a><br />
Die Technologie des Dresdner Solarunternehmens Heliatek wurde mit dem Deutschen Zukunftspreis als beste Innovation 2011 ausgezeichnet.</p>
<p>Der Artikel erschien in Ausgabe 4/2012 der Unternehmerzeitschrift ProFirma in der Serie ‘Innovation des Monats&#8217;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href='http://juergen-christ.de/wp-content/upload/pf_04_2012_08-09_Innovator_04_df.pdf'>» Originalheftbeitrag als PDF-Download</a></p>
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		<title>Metralabs: Kollege Service-Roboter im Dienst</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 18:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ilmenauer Hightech-Schmiede Metralabs fertigt Roboter, die dank einer speziellen Navigations-Software jeden beliebigen Zielpunkt autonom in Geb&#228;uden anfahren k&#246;nnen. Der Artikel erschien in Ausgabe 3/2012 der Unternehmerzeitschrift ProFirma in der Serie &#8216;Innovation des Monats&#8217;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. » Originalheftbeitrag als PDF-Download]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/MetraLabs_Leaf_robot.png"><img src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/MetraLabs_Leaf_robot-290x290.png" alt="" title="MetraLabs_Leaf_robot" width="290" height="290" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2090" /></a></p>
<p>Die Ilmenauer Hightech-Schmiede Metralabs fertigt Roboter, die dank einer speziellen Navigations-Software jeden beliebigen Zielpunkt autonom in Geb&#228;uden anfahren k&#246;nnen. </p>
<p>Der Artikel erschien in Ausgabe 3/2012 der Unternehmerzeitschrift ProFirma in der Serie &#8216;Innovation des Monats&#8217;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href='http://juergen-christ.de/wp-content/upload/pf03_2012_08-09_Innovator_04_df.pdf'><br />
» Originalheftbeitrag als PDF-Download</a></p>
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		<title>Claudia Kieserling:Guter Riecher f&#252;r F&#252;&#223;e</title>
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		<comments>http://juergen-christ.de/der-richtige-riecher-fuer-fuesse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 16:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Claudia Kieserling z&#228;hlt zu einer der f&#252;hrenden Expertinnen f&#252;r Frauen- und M&#228;nnerf&#252;&#223;e – und produziert mit ihrem M&#252;nchner Unternehmen Selve erfolgreich individuelle Luxus-Schuhe. Mein Artikel erschien 2011 in der Unternehmerzeitschrift Profirma. Ob es st&#252;rmt, regnet oder schneit: Die Vorstandsvorsitzende der M&#252;nchner Selve AG steigt wie jeden Morgen um sieben auf ihr Fahrrad, um von ihrer Stadtwohnung in das B&#252;ro in der Sendlingerstra&#223;e zu fahren. Claudia Kieserling tr&#228;gt eines ihrer 60 Paar Schuhe, Gr&#246;&#223;e 38 einhalb, Schuhe sind f&#252;r sie Gebrauchsgegenst&#228;nde.&#8230; <a href="http://juergen-christ.de/der-richtige-riecher-fuer-fuesse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/screenshot.jpg"><img src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/screenshot-150x150.jpg" alt="screenshot" title="screenshot" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2005" /></a><br />
<em>Claudia Kieserling z&#228;hlt zu einer der f&#252;hrenden Expertinnen f&#252;r Frauen- und M&#228;nnerf&#252;&#223;e – und produziert mit ihrem M&#252;nchner Unternehmen <strong><a href="http://www.selve.net" title="Individuelle Schuhe">Selve</a></strong> erfolgreich individuelle Luxus-Schuhe. </p>
<p>Mein Artikel erschien 2011 in der Unternehmerzeitschrift Profirma.</em></p>
<p><span id="more-1982"></span></p>
<p>Ob es st&#252;rmt, regnet oder schneit: Die Vorstandsvorsitzende der M&#252;nchner Selve AG steigt wie jeden Morgen um sieben auf ihr Fahrrad, um von ihrer Stadtwohnung in das B&#252;ro in der  Sendlingerstra&#223;e zu fahren. Claudia Kieserling tr&#228;gt eines ihrer 60 Paar Schuhe, Gr&#246;&#223;e 38 einhalb, Schuhe sind f&#252;r sie Gebrauchsgegenst&#228;nde.  Im ersten Stock des historischen Singelspielerblocks mit idyllisch begr&#252;ntem Hinterhof und historischem Brunnen residiert ihr Unternehmen: Selve, „The Shoe Individualizer“, so der Firmenslogan. </p>
<p>Neben den klassischen B&#252;ros sorgt hier im ersten Stock ein spezieller Showroom f&#252;r eine angenehme Atmosph&#228;re der meist besser verdienenden Kunden, von denen etwa 15 bis 20 t&#228;glich nach individueller Terminvereinbarung vorbei schauen. An diesem Morgen k&#252;mmert sich Claudia Kieserling pers&#246;nlich um eine ganz besondere Kundin. Die Schauspielerin Franka Potente besucht Selve, um sich ein exklusives Paar Designerschuhe f&#252;r eine Filmgala abzuholen. Potente, eine gemeinsame Freundin von Kieserling und ihrem Ehemann, einem M&#252;nchner Filmproduzenten, wei&#223; die Dienste der 47-J&#228;hrigen Schuhfabrikantin zu sch&#228;tzen: „Bei Selve bekomme ich individuelle Schuhe, die garantiert immer passen.“ Frank Potente ist nicht die einzige prominente K&#252;nstlerin, die sich bei Selve speziell angepasste Schuhe fertigen l&#228;sst. </p>
<p><strong>Kein Schuh, der dr&#252;ckt</strong> </p>
<p>Die Schauspielerin geh&#246;rt zu den zahlreichen Kundinnen, deren F&#252;&#223;e mit einem speziell entwickelten 3D-Scanner in M&#252;nchen vor Ort vermessen wurden. Kunden k&#246;nnen ihren Wunschschuh auch per Internet bestellen. Dazu f&#252;llen sie online einen Fragebogen aus und erhalten anschlie&#223;end eine Schablone zum Ausdruck, um die exakte Passform zu &#252;berpr&#252;fen, damit der fertige Schuh sp&#228;ter nicht dr&#252;ckt. Alle Daten werden nach einem von Kieserling eigenes entwickelten Vermessungssystem anschlie&#223;end in einer Datenbank gespeichert. So bleibt Design  allein der weiblichen – oder auch m&#228;nnlichen – Phantasie &#252;berlassen: Kunden bestimmen f&#252;r jedes Paar neue Schuhe Material, Farbe und Form &#8211; Selve garantiert die Passform. Kieserling besetzt mit ihrem Unternehmenskonzept eine Nische: Modische Designerschuhe, exakt passend und funktional. Und das zu einem Preis unter 300 Euro. </p>
<p><strong>Als Kind schon Schuhe geliebt</strong></p>
<p>Die Idee, Schuhfabrikantin zu werden, entstand nicht spontan.  Claudia Kieserling blickt auf eine langj&#228;hrige Leidenschaft zur&#252;ck, die bereits in ihrer Kindheit begann. „Meine Mutter verzweifelte manchmal mit mir, weil die Schuhe, die mir gefielen, immer die teuersten waren“, erinnert sie sich und lehnt sich hinter ihrem aufger&#228;umten Schreibtisch zur&#252;ck. An ihren hohen B&#252;row&#228;nden h&#228;ngen zwei Bilder von K&#252;nstlern: ein gro&#223;formatiges Foto sowie ein Gem&#228;lde, als Motiv nat&#252;rlich Schuhe. Auf dem Holzschreibtisch in der Ecke liegen mehrere Material- und Farbmuster, Reste einer Besprechung vom Vortag mit Materiallieferanten. Der Raum, mit edlem Parkett ausgestattet, riecht nach Leder. Claudia Kieserling wird heute das B&#252;ro nicht vor 19 Uhr verlassen, wie jeden Tag. Schon als Teenager interessierte sie sich stark f&#252;r Mode, n&#228;hte und bedruckte Textilien  und entschied sich  schlie&#223;lich mit 18 f&#252;r die Schuhe als Gegenstand ihrer Kreativit&#228;t. Die geb&#252;rtige Bochumerin war eine unwillige, eher unruhige Sch&#252;lerin. „In der Grundschule hatte ich nur verst&#246;rte Nachkriegslehrer, wir haben immer nur mit Angst und Drohungen gearbeitet“, erinnert sie sich heute. Am Gymnasium entwickelte sich die Schuhfabrikantin zu einer aufs&#228;ssigen Jugendlichen, die Noten wurden schlechter und sie machte schlie&#223;lich ihr Abitur mit einer knappen drei. Kein Lehrer ahnte, dass der rebellische Teenager Jahrzehnte sp&#228;ter den begehrten redot-Design-Award f&#252;r eine von ihr patentierte  Schuhsohle erhalten und f&#252;r den Designpreis von Deutschland nominiert werden w&#252;rde. Die Riskofreudigkeit als Unternehmerin erbte sie vom Vater. Ein Angestellter der nebenbei unternehmerisch t&#228;tig war, w&#228;hrend die Mutter als Hausfrau die Familie zusammen hielt. Claudia hat zwei Schwestern, eine arbeitet heute als Requisiteurin, die andere als K&#252;nstlerin und Mediengestalterin. Ihr Handwerk lernte sie in einer zweij&#228;hrigen Lehre bei Ara, einer gro&#223;en deutschen Schuhfabrik, ans&#228;ssig in Langenfeld, einem kleinen Nest, das der Cosmopolitin schnell langweilig wurde: „Ich mochte K&#246;ln viel lieber, zum ausgehen und f&#252;r Konzertbesuche“ sagt sie und lacht. Ihre Lehre schloss sie als Schuhfertigerin ab, was dem Schuhmacher in der Industrie entspricht.  Anschlie&#223;end zog es sie nach Italien, wo sie in zahlreichen Designb&#252;ros arbeitete, bevor sie schlie&#223;lich bei namhaften Schuhherstellern h&#246;here Positionen besetzte. </p>
<p><strong>Richtiger Riecher f&#252;r weibliche F&#252;&#223;e</strong></p>
<p>In St.Gallen   macht sie 1997 dann ihren MBA-Aschlu&#223;, inzwischen gereift und entschlossen, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, etwas, was sich „schnell auf kurzen Wegen und ohne Konzernstruktur umsetzen l&#228;sst.“ Claudia Kieserling sieht sich selber als Teamplayer, r&#228;umt aber ein: „Ich bin einfach keine gute Befehlsempf&#228;ngerin.“ Ungeduld und Willenskraft sind ihre St&#228;rken und gleichzeitig ihre Schw&#228;chen. „Manchmal bin ich auch verbohrt und starrk&#246;pfig“, meint sie nachdenklich. Die kinderlose Unternehmerin liebt ihre Arbeit und meidet nach M&#246;glichkeit &#246;ffentliche Auftritte: „Ich bin sozial nicht sehr ausgepr&#228;gt, mag mich selbst nicht gerne darstellen. Als Small Talkerin f&#252;r Cocktail-Empf&#228;nge bin ich partout nicht geeignet“, sagt sie. </p>
<p>Kieserling arbeitete von Beginn an eng mit Wissenschaftlern zusammen. F&#252;r das Selve-eigene Schuhvermessungssystem gab sie eine Untersuchung bei der Technischen Universit&#228;t M&#252;nchen in Auftrag. Sie bewies mit ihrer Starrk&#246;pfigkeit ihren guten Riecher f&#252;r den weiblichen Fuss, wie sich Jahre sp&#228;ter herausstellt. Eine Untersuchung der „Initiative passender Schuh“ aus dem Jahr 2010 ergab, dass den Deutschen der Schuh dr&#252;ckt: mehr als 82 Prozent der Bev&#246;lkerung tr&#228;gt demnach unpassende Fu&#223;bekleidung.    </p>
<p>In Deutschland gilt Claudia Kieserling auch als Expertin f&#252;r „Mass Customization“, der Massenfertigung von personalisierten Produkten, was ihr in der Branche einen guten Ruf bescherte. „Claudia Kieserling ist eine der deutschen Mass-Customization-Pioniere. Sie ist<br />
 mit ihrem Produkt und ihrem Anspruch an die Qualit&#228;t und das Erlebnis, das sie ihren Kunden vermitteln will, in einem sehr anspruchsvollen Bereich eingetreten und hat einen sehr hohen Anspruch an sich selbst. Wie kaum ein anderer Unternehmer hat sie sich aber sehr innovativ und flexibel &#252;ber die Jahre weiterentwickelt“, bescheinigt ihr Professor Frank Piller, von der RWTH-Aachen und einer der weltweit f&#252;hrenden MC-Experten: „Ihr Weg ist wirklich au&#223;ergew&#246;hnlich“. Kieserling beschritt ihren Weg des ewigen Lernens weiter konsequent, kooperierte stets mit Forschungsinstituten oder Universit&#228;ten und nimmt heute wieder an einer &#214;ko-Studie teil, welche die Nachhaltigkeit von Massen- und Einzelproduktionen untersucht. </p>
<p><strong>Die perfekte Manufaktur in China</strong></p>
<p>Die Einzigartigkeit, Mode, Komfort und Passform f&#252;r Frauenschuhe erfolgreich umzusetzen, musste sich die M&#252;nchner Gesch&#228;ftsfrau hart erk&#228;mpfen. „Die ersten drei Jahre waren sehr m&#252;hsam – und dann kamen die Jahre der Verzweiflung, weil die Produktion nicht lief. Ich habe sehr darunter gelitten“, erinnert sie sich. „Ohne die Unterst&#252;tzung meines Mannes und meiner Familie h&#228;tte ich es nicht geschafft“. Von 2000 bis 2007 setzte die 1,76 Meter gro&#223;e „Powerfrau“, wie sie ihre Mitarbeiterinnen bezeichnen, auf italienische Manufakturen. „Es ging einfach nicht voran, sie waren nicht schnell genug, unzuverl&#228;ssig und unflexibel“, schimpft sie. Erst sp&#228;ter fand sie eine eigene Manufaktur mit 20 Mitarbeitern – im S&#252;den Chinas. „Die langen Wege sind zwar scheu&#223;lich, aber die Mitarbeiter sind hoch motiviert und  gut ausgebildet. Es fehlt vor allem nicht an Nachwuchs“, attestiert sie ihren asiatischen Kollegen. Am M&#252;nchner Standort arbeiten inzwischen f&#252;nf Mitarbeiterinnen, zust&#228;ndig f&#252;r Verwaltung und Verkauf. Darunter Leila Alavi, die seit drei Jahren fest angestellt ist. Sie ist zust&#228;ndig f&#252;r Grafik und Webdesign. „Wahnsinnig effizient, vielseitig, n&#252;chtern, k&#252;hl, aber mit gro&#223;er Leidenschaft f&#252;r ihren Beruf“, beschreibt sie ihre Chefin. Ihre Mitarbeiterinnen sch&#228;tzen an ihr, dass sie Verantwortung teilt und ihnen Freir&#228;ume l&#228;sst. Der Umgangston ist locker, alle sind per „Du“. Das Konzept ging auf, die Stammkundschaft w&#228;chst und 2005 kam eine Londoner Filiale hinzu. </p>
<p>Um kaufm&#228;nnisch und vom Management sicher aufgestellt zu sein, gr&#252;ndete sie eine kleine Aktiengesellschaft mit erfahrenen M&#228;nnern aus der Branche, darunter der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des kanadischen 3D-Fu&#223;scanner-Herstellers. „Sie haben mir Mut gemacht, und ich wei&#223; ihre Meinung sehr zu sch&#228;tzen, wenn ich sie frage, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin“, meint Kieserling. Sie ist eine Unternehmerin, die vieles oft in Frage stellt und erst nach mehr als 10 Jahren mit mehr Gelassenheit auf Ihr risikoreiches Vorhaben zur&#252;ck blickt.   </p>
<p><strong>Bergh&#252;tte statt Luxus</strong></p>
<p>Geld und Erfolg z&#228;hlten nie zur Motivation der erfolgreichen Unternehmerin. „Es ist die Freude, das zu tun, was ich mag, das ist das sch&#246;nste an meiner Arbeit“, sagt sie und vergisst dabei nicht die Menschen, die ihr geholfen haben: „Mein Mann ist ein ganz gro&#223;er F&#246;rderer. Er glaubt an mich und an Selve. Auch mein Schwiegervater hat sehr viel geholfen.“ Ihr Startkapital kam aus privatem Kreis und betrug nur wenige tausend Euro. Claudia Kieserling f&#228;hrt weiterhin Fahrrad, empfindet mit ihrer pragmatischen Veranlagung gro&#223;e Autos eher als hinderlich. Der Luxus, den sie sich g&#246;nnt, besteht aus einer eigenen Bergh&#252;tte in den Alpen und gemeinsamen Reisen mit ihrem Mann, im vergangenen Winter nach Argentinien, Ostern zuvor nach Peking oder mit Freunden zur Bienale nach Venedig. Im Alltag haben ihr Mann und sie kaum Zeit, sind Meister im Kurzurlaub machen, sei es zu Filmfestivals oder mal ein Wochenende nach Hongkong.    </p>
<p>Trotz mancher Gedanken, die Firma einmal zu verkaufen und sich einstellenden Altersweisheiten („Irgendwann wird es wichtig, auch etwas anderes wichtig zu finden“) bleibt Claudia Kieserling dem Schuh an sich verbunden, der f&#252;r sie Sch&#246;nheit und &#196;sthetik bedeutet, aber auch etwas rein praktisches ist, ein „diffiziles Teil“, das dem Fu&#223; hilft und ihn nicht qu&#228;lt. „Ich vergesse manchmal Namen und Gesichter von Menschen, aber niemals ihre Schuhe, die sie tragen.“</p>
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		<title>Christian Wegner:Der Ebay-Killer von der Spree</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 17:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Berliner betreibt mit Momox das gr&#246;&#223;te deutsche Internet-Ankaufsportal f&#252;r gebrauchte B&#252;cher, DVD, CD sowie Spiele &#8211; und bringt damit den Auktionsriesen Ebay in Bedr&#228;ngnis. Mein Artikel erschien 2010 in der Unternehmerzeitschrift Profirma. Seine ersten unternehmerischen Ideen entstanden bei einem Spaziergang durch die Bergmannstra&#223;e in Berlin-Kreuzberg. Christian Wegner kaufte gebrauchte B&#252;cher bei t&#252;rkischen H&#228;ndlern und bot sie bei Ebay an. „Ich war verwundert, wie schnell man damit Geld verdienen kann und wie hoch die Gewinnspanne ist“, erinnert sich Wegner heute.&#8230; <a href="http://juergen-christ.de/christian-wegner-der-ebay-killer-von-der-spree/">Continue reading <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/christian-wegener_web.jpg"><img src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/christian-wegener_web.jpg" alt="Christian Wegener" title="Christian Wegener" class="alignnone size-full wp-image-1998" /></a><br />
<em>Ein Berliner betreibt mit <strong><a href="http://www.momox.de" title="Momox">Momox</a></strong> das gr&#246;&#223;te deutsche Internet-Ankaufsportal f&#252;r gebrauchte B&#252;cher, DVD, CD sowie Spiele &#8211; und bringt damit den Auktionsriesen Ebay in Bedr&#228;ngnis. </p>
<p>Mein Artikel erschien 2010 in der Unternehmerzeitschrift Profirma.</em></p>
<p><span id="more-1994"></span></p>
<p>Seine ersten unternehmerischen Ideen entstanden bei einem Spaziergang durch die Bergmannstra&#223;e in Berlin-Kreuzberg. Christian Wegner kaufte gebrauchte B&#252;cher bei t&#252;rkischen H&#228;ndlern und bot sie bei Ebay an. „Ich war verwundert, wie schnell man damit Geld verdienen kann und wie hoch die Gewinnspanne ist“, erinnert sich Wegner heute. Dabei sah es vor acht Jahren eher d&#252;ster f&#252;r ihn aus. </p>
<p><strong>Vom Arbeitslosen zum Million&#228;r</strong></p>
<p>Nach dem Abitur wurde  der in R&#252;dersdorf bei Berlin geborene Wegner zun&#228;chst Gro&#223;- und Au&#223;enhandelskaufmann. Er verdiente 900 Euro netto im Monat. Als 2003  sein Arbeitsvertrag nicht verl&#228;ngerte wurde, zog er arbeitslos nach Berlin. Auch ein dreimonatiges Bewerbertraining &#8211; verordnet vom Arbeitsamt &#8211; blieb ohne Erfolg. Wegner fand einfach keinen Job. Was er damals noch nicht ahnte: Nur wenige Jahre sp&#228;ter ist er Chef seiner eigenen Firma, die j&#228;hrlich mehr als 20 Millionen Euro umsetzt. </p>
<p>„Die Arbeitslosigkeit war eine gute Auszeit, sehr bereichernd und ich entdeckte so das Internet“, erz&#228;hlt der 31-J&#228;hrige Kaufmann. Als Autodidakt lernte er programmieren und entwickelte das Einkaufsportal „Buy and Help“. Von den H&#228;ndlerprovisionen aus dem Portal floss ein Teil als Spende an Hilfsorganisationen. Es reichte allerdings nicht, um davon leben zu k&#246;nnen. Der zweite Versuch, ein Portal zur Handwerkersuche („Die kleinen Helfer“) brachte ebenfalls nicht den erhofften Erfolg. Im Jahr 2004 begann Wegner, gebrauchte CD und DVD zu kaufen und wieder zu verkaufen – bei Ebay und sp&#228;ter auch &#252;ber Amazon. Er spezialisierte sich auf komplette Sammlungen und startete seine Firma aus der heimischen Wohnung, die gleichzeitig als Lager diente. Von Supertramp bis Pink Floyd – Meterweise stapelten sich inzwischen die CD-H&#252;llen im Wohnzimmer und Flur.</p>
<p>Zu dieser Zeit entwickelte der clevere Kaufmann eine Software, die automatisiert H&#228;ndlerpreislisten im Internet abfragte und so den besten Einkaufs- und Verkaufspreis sowie die Gewinnspanne ermittelte. Das Lager wuchs weiter. Bald wurde es eng in seiner Wohnung. Erst als ihn Freundin Nadja vor die Wahl stellte „entweder die Gebrauchtwaren oder ich“, mietete er sich Ende 2004 das erste 20 qm gro&#223;e Lager: der Startschuss f&#252;r sein Unternehmen. Ein arbeitsloser Freund half, das Startkapital von 1500 Euro lieh ihm Freundin Nadja, die auch den Namen „Momox“ erfand  &#8211; „Moderner Medien-Online-Express-Ankauf“. „Sie hat den entscheidenen Schritt getan und mich vor allem immer seelisch und moralisch unterst&#252;tzt“, meint Wegner. Bereits 2005 verdiente Wegner rund 2.000 Euro monatlich, konnte von seinem neuen Gesch&#228;ft leben. Eigentlich habe er ja nur bei Ebay Zeug verkauft, das als unliebsames Geschenk oder Staubf&#228;nger in den Regalen zahlreicher Internet-Nutzer sinnlos herum lag. </p>
<p><strong>Kuschelatmosph&#228;re im Unternehmen passé</strong></p>
<p>Mit der rasant steigenden Nachfrage im Jahr 2006 konnte das weltweit gr&#246;&#223;te Online-Auktionshaus Ebay als Einkaufskanal nicht mehr mithalten. Daher stellte der mittlerweile zum Vollzeitunternehmer gewachsene Kaufmann eine Einkaufsplattform ins Netz und gr&#252;ndete drei Jahre sp&#228;ter eine GmbH. Schon Ende 2006 zog das Unternehmen in ein 2.500 qm gro&#223;es Lagerhaus nach Berlin-Lichtenberg. Momox besch&#228;ftigte nun knapp 50 Mitarbeiter, die meisten ehemalige Langzeitarbeitslose und „schwer Vermittelbare“. 2008 erweiterte er das Sortiment um gebrauchte B&#252;cher, 2009 kamen Computer- und Konsolenspiele hinzu. Mit seinen Mitarbeitern war Christian Wegner anfangs per Du. Das &#228;ndert sich schlagartig mit dem rasanten Wachstum im vergangenem Jahr. „Am Anfang kannte ich noch alle Mitarbeiter pers&#246;nlich“, schwelgt Wegner in melancholischer Erinnerung. „Wir hatten ein tolles Verh&#228;ltnis und viel Spa&#223;. Es war richtig kuschelig“. Erfolg hat auch Schattenseiten, musste er feststellen: „Ich und meine Stammmitarbeiter sind schon etwas traurig dar&#252;ber. Es ist alles etwas anonymer geworden. Viele der Neuen kenne ich heute nicht einmal mehr mit Namen“.  </p>
<p><strong>&#8220;Keine acht Stunden absitzen&#8221;</strong></p>
<p>Der hagere, etwa 1,80 Meter gro&#223;e Wegner wirkt rast- und ruhelos. St&#228;ndig denkt er &#252;ber neue Ideen nach und optimiert sein Gesch&#228;ft. Dabei wirkt er rein &#228;u&#223;erlich nicht wie ein klassischer Kaufmann, der &#252;ber Zahlen und Bilanzen hockt. Mit seinen kurzen Haaren, Brille, T-Shirt, Jeans und Turnschuhen verk&#246;rpert er den modernen Internet-Jungunternehmer, der „nicht so gerne seri&#246;s“ aussehen m&#246;chte und keine Anz&#252;ge mit Krawatte mag. Noch vor wenigen Jahren zog er lieber durch die Tekkno-Clubs von Berlin, machte auch mal selber als DJ elektronische Musik. „Heute finde ich leider nicht mehr die Zeit. Abgesehen davon: Mit 31 und als Vater bin ich langsam daraus gewachsen“, r&#228;umt er grinsend ein. Schon in seiner Jugend wusste Wegner: Das Angestelltendasein wird ihm nicht behagen. Er wollte etwas schaffen, etwas erreichen, keine acht Stunden absitzen. „Der Wunsch, unternehmerisch t&#228;tig zu sein, hat einfach schon fr&#252;h in mir geschlummert“. </p>
<p>Heute besch&#228;ftigt Momox rund 150 Mitarbeiter, davon rund 140 in der Logistik. Auch das Logistikzentrum hat sich vergr&#246;&#223;ert, operiert mittlerweile aus einem  8.000 qm gro&#223;en Lager in Berlin-Neuenhagen. Wegner bezog mit Programmierern und Managern ein neues B&#252;ro in Berlin-Mitte, in der N&#228;he des Ostbahnhofs. W&#228;hrend Wegner an diesem Morgen in seinem B&#252;ro, in dem das kreative Chaos herrscht, an seiner neuesten Idee br&#252;tet – dem Ankauf von weiteren gebrauchten Waren – fuhren am Lager bereits drei LKW vor, beladen mit knapp 2.000 Paketen, die durchschnittlich 25 Artikel enthalten. Rund 1,5 Millionen Artikel lagern in dem ehemaligen BMW-Lager. Seit 2006 verkauften mehr als 165.000 Kunden rund 7,5 Millionen gebrauchte Artikel an den virtuellen Flohmarkth&#228;ndler aus Berlin. Seine Erfolgsgeheimnisse: Zeit und Vereinfachung. Kunden erfahren auf der Website von Momox durch Eingabe eines Barcodes sofort, welchen Preis sie erhalten und zahlen weder Einstellgeb&#252;hr – wie bei Ebay – noch Versandkosten. Ab sechs Artikeln l&#228;sst Momox die Waren von DHL zu Hause abholen. Wegner machte die Nachteile von Ebay zu seinen Vorteilen, was ihm durch sein rasantes Wachstum in der Branche den Namen „Ebay-Killer“ einbrachte. Sein zweiter Erfolgsfaktor ist Zeit. Binnen zwei Wochen nach Wareneingang verkaufen er und sein Vertriebsteam rund 30 Prozent der gebrauchten Waren wieder – &#252;ber eine eigene Verkaufsplattform, andere Internet-Marktpl&#228;tze oder regionale H&#228;ndler. Und ganz nebenbei leistet er und sein Unternehmen einen Beitrag zum Umweltschutz: Momox nimmt gebrauchte CD und DVD zum kostenlosen Recycling entgegen. </p>
<p><strong>&#8220;Nur ein kleiner Mercedes als Luxus&#8221;</strong></p>
<p>Aus dem damaligen Ebay-H&#228;ndler und Tekkno-DJ wurde ein Unternehmer mit 60-Stunden-Woche, nicht immer zur Freude seiner Lebensgef&#228;hrtin, die als studierte Akademikerin auf die beiden ein und drei Jahre alten Kinder aufpasst.  Ihren letzten Urlaub verbrachten sie gemeinsam mit ihren Kindern im August. In aller Bescheidenheit &#8211; eine Woche Hockenheim, eine Woche Vogtland. Hinter dieser Bescheidenheit verbirgt sich auch ein wenig Angst. „Ich fliege nicht gerne, weil ich immer denke, dass die Maschine abst&#252;rzt, wenn ich einsteige“, sagt der Unternehmer. Dennoch plant er sein Gesch&#228;ft auf andere europ&#228;ische L&#228;nder auszudehnen. Wegner ist Familienmensch, verzichtet auf gro&#223;en Luxus – und statt Sportwagen wurde es „nur ein kleiner Mercedes, weil der eben kindertauglich ist“. </p>
<p>Zum weiteren Ausbau seines Unternehmens, dessen Umsatz sich j&#228;hrlich verdoppelt, engagierte Wegner mit Timm Langhorst einen erfahrenen Marketingmanager. Langhorst &#252;ber Wegner: „Der hat was drauf. Es ist vor allem sein ehrlicher Charakter und seine direkte Art, die Freude an der Zusammenarbeit machen“. Langhorst, Inhaber der  auf Online-Marketing spezialisierten Agentur AFPM, erhielt erst k&#252;rzlich den zanox-Marketing-Award, zeichnet bei Momox inzwischen als zweiter Gesch&#228;ftsf&#252;hrer f&#252;r Marketing und Vertrieb verantwortlich. „Affiliate Marketing ist unser wichtigster Marketingkanal geworden“, erl&#228;utert Wegner seine Vermarktungsstrategie. </p>
<p><strong>&#8220;Man braucht Zeit, um mich zu m&#246;gen&#8221;</strong></p>
<p>Um das immense Wachstum zu begleiten und zu kontrollieren, holte Wegner 2009 auch die beiden „Business Angels“ und Investoren Mark Gazecki und Christoph Janz mit „ein wenig Kapital im kleinen Prozentbereich“ in sein Unternehmen. „Mich haben bei Momox verschiedene Dinge unheimlich beeindruckt: Zun&#228;chst einmal die Idee, die so einfach wie genial ist und die einen unglaublich hohen Kundennutzen mit einem profitablen Gesch&#228;ftsmodell verbindet. Au&#223;erdem – genauso wichtig – Christian Wegner als Person, der es trotz oder gerade wegen seines ungew&#246;hnlichen Werdegangs geschafft hat, fernab jeglichen Hypes ein grundsolides, aber innovatives und schnell wachsendes E-Commerce-Unternehmen aufzubauen“, erl&#228;utert Janz seine Beweggr&#252;nde. </p>
<p>Dabei ist Wegner kein einfacher Zeitgenosse, wie ihm seine Freunde bescheinigen. „Man braucht etwas Zeit, um zu wissen, wie ich ticke und um mich zu m&#246;gen“ meint der junge Familienvater und Firmenchef. Es ist vor allem sein unterschwelliger Humor, der es schwer macht, ihn auf Anhieb ernst zu nehmen. Nach seinen weiteren unternehmerischen Zielen befragt, antwortet er trocken: „Die Weltherrschaft“ und f&#252;gt mit einem L&#228;cheln hinzu: „Danach muss ich schauen, was ich an Abstrichen machen kann“. Wegners Motivation liegt nicht im Reichtum, es ist vor allem der Erfolg, zu sehen, dass seine Ideen funktionieren. Dabei bezeichnet sich der „Ebay-Killer“ als eher faulen Zeitgenossen. Sein Abitur macht er mit einer durchschnittlichen Note drei, „ohne daf&#252;r gro&#223;artig zu lernen. Auswendig lernen war nie mein Fall. Flei&#223;ige Menschen erfreuen sich daran, nach einer Stunde ihre Arbeit zu beenden. Ich versuche durch Optimierung des Arbeitsprozesses aus der Stunde eine halbe zu machen“, erl&#228;utert er sein unternehmerisches Minimalprinzip. „Doch meist werden aus diesem Versuch eher zwei Stunden“, f&#252;gt er lachend hinzu und notiert wieder eine neue Idee an seinem PC, die er sp&#228;ter in stundenlanger Arbeit mit Liebe zum Detail ausbr&#252;ten wird. Am heimischen Schreibtisch. Mit Kind auf dem Scho&#223;. </p>
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		<title>Papersmart: Vergleichen, bewerten, bestellen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 22:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der neue Online-Anbieter Papersmart macht den un&#252;bersichtlichen Markt f&#252;r B&#252;romaterial transparent und ist dabei mehr als nur eine Preissuchmaschine f&#252;r den gewerblichen B&#252;robedarf. Der Artikel erschien in Ausgabe 12/2011 der Unternehmerzeitschrift ProFirma in meiner Serie &#8216;Mittelstand 2.0&#8242;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. » Originalheftbeitrag als PDF-Download (347 KB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/papersmart_startseite.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1967" title="papersmart_startseite" src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/papersmart_startseite-150x150.png" alt="papersmart_startseite" width="150" height="150" /></a><br />
<br />
<em>Der neue Online-Anbieter Papersmart macht den un&#252;bersichtlichen Markt f&#252;r B&#252;romaterial transparent und ist dabei mehr als nur eine Preissuchmaschine f&#252;r den gewerblichen B&#252;robedarf.</em></p>
<p>Der Artikel erschien in Ausgabe 12/2011 der Unternehmerzeitschrift <a href="http://www.profirma.de/">ProFirma</a> in meiner Serie &#8216;Mittelstand 2.0&#8242;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne <a href="../kontakt/">schriftliche Genehmigung</a> nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/pf12_16-17_mittelstand_04_df1.pdf">» Originalheftbeitrag als PDF-Download (347 KB)</a></p>
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		<title>6wunderkinder: To-do-Liste aus der Wolke</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 21:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das deutsche Internet-Startup &#8220;6Wunderkinder&#8221; (Gr&#252;nder: Christian Reber) stellt mit einem simplen Aufgabenplaner und seinem rasanten Wachstum sogar den bekannten Microblogging-Dienst Twitter in den Schatten. Der Artikel erschien in Ausgabe 11/2011 der Unternehmerzeitschrift ProFirma in meiner Serie &#8216;Mittelstand 2.0&#8242;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. » Originalheftbeitrag als PDF-Download (231 KB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/dsc_0010.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1942   " style="margin: 5px 10px;" title="Gr&#252;nder Christian Reber" src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/dsc_0010-150x150.jpg" alt="Gr&#252;nder Christian Reber" width="150" height="150" /></a>
<p><em>Das deutsche Internet-Startup &#8220;6Wunderkinder&#8221; (Gr&#252;nder: Christian Reber) stellt mit einem simplen Aufgabenplaner und seinem rasanten Wachstum sogar den bekannten Microblogging-Dienst Twitter in den Schatten. </em> </p>
<p>Der Artikel erschien in Ausgabe 11/2011 der Unternehmerzeitschrift <a href="http://www.profirma.de/">ProFirma</a> in meiner Serie &#8216;Mittelstand 2.0&#8242;. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne <a href="../kontakt/">schriftliche Genehmigung</a> nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/pf11_16-17_mittelstand_04_df1.pdf">» Originalheftbeitrag als PDF-Download (231 KB)</a></p>
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		<title>Mass Customization: Klick, klick Wunschprodukt</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 17:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klassisches Handwerk, gepaart mit Ingenieurskunst und angetrieben von einfallsreichen Jungunternehmern: Personalisierte Produkte „Made in Germany“ entwickeln sich zum Exportschlager. Mein Artikel erschien in der Ausgabe 3/2011 von ProFirma. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. &#187; Originalheftbeitrag &#8216;Mass Customization&#8217; (PDF, 355 KB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1892" class="wp-caption alignnone"><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/formulor.png"><img src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/formulor-300x253.png" alt="formulor.de - die eigene fabrik" title="formulor.de - die eigene fabrik" width="300" height="253" class="size-medium wp-image-1892" /></a><p class="wp-caption-text">formulor.de - die eigene fabrik</p></div><br />
<em>Klassisches Handwerk, gepaart mit Ingenieurskunst und angetrieben von einfallsreichen Jungunternehmern: Personalisierte Produkte „Made in Germany“ entwickeln sich zum Exportsch</em>lager. </p>
<p>Mein Artikel erschien in der Ausgabe 3/2011 von <a href="http://www.profirma.de/">ProFirma</a>. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne <a href="../kontakt/">schriftliche Genehmigung</a> nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href='http://juergen-christ.de/wp-content/upload/pf03_34-37_mass-customizing_04_df.pdf'>&raquo; Originalheftbeitrag &#8216;Mass Customization&#8217; (PDF, 355 KB)</a></p>
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		<title>Online-Shops: Verwirrende Vielfalt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 18:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Vielzahl von Anbietern buhlt mit Versprechen um die Gunst der Online-H&#228;ndler. Doch welche L&#246;sung eignet sich f&#252;r das eigene Unternehmen? Mein Artikel erschien in der Ausgabe 7-8/2010 von ProFirma. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. &#187; Originalheftbeitrag (PDF, 293 KB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/maggi-shop-oxid-esales.png"><img src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/maggi-shop-oxid-esales-300x240.png" alt="maggi-shop-oxid-esales" title="maggi-shop-oxid-esales" width="300" height="240" class="alignnone size-medium wp-image-1907" /></a><br />
<em>Eine Vielzahl von Anbietern buhlt mit Versprechen um die Gunst der Online-H&#228;ndler. Doch welche L&#246;sung eignet sich f&#252;r das eigene Unternehmen?</em></p>
<p>Mein Artikel erschien in der Ausgabe 7-8/2010 von ProFirma. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href='http://juergen-christ.de/wp-content/upload/e-shops-pf07_58-60_shopsysteme_04_df1.pdf'>&raquo; Originalheftbeitrag (PDF, 293 KB)</a></p>
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		<title>E-Mail 2.0 im Unternehmen: 12 praktische Tipps</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 07:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[@ Der Austausch per E-Mail beschleunigt gesch&#228;ftliche Beziehungen – und hat einige T&#252;cken. Vor allem aber hat sich E-Mail in den vergangenen Jahren durch Technologien &#8211; wie Smartphones und &#8216;Social Media&#8217; &#8211; stark ver&#228;ndert. 12 praktische Tipps zeigen den Weg zur erfolgreichen E-Mail-Kommunikation f&#252;r mittelst&#228;ndische Unternehmen und Selbst&#228;ndige im Web-2.0-Zeitalter. Mein Beitrag wurde in redigierter und gek&#252;rzter Fassung in der Unternehmerzeitschrift Profirma (10/2010) sowie f&#252;r Gesch&#228;ftsf&#252;hrer im redmark GmbH Newsletter (11/2010) im Haufe-Verlag ver&#246;ffentlicht. Lesen Sie &#8211; hier exklusiv &#8211;&#8230; <a href="http://juergen-christ.de/e-mail-20-im-unternehmen-12-praktische-tipps/">Continue reading <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:72px;"> @ </span><em>Der Austausch per E-Mail beschleunigt gesch&#228;ftliche Beziehungen – und hat einige T&#252;cken. Vor allem aber hat sich E-Mail in den vergangenen Jahren durch Technologien &#8211; wie Smartphones und &#8216;Social Media&#8217; &#8211; stark ver&#228;ndert. 12 praktische Tipps zeigen den Weg zur erfolgreichen E-Mail-Kommunikation f&#252;r mittelst&#228;ndische Unternehmen und Selbst&#228;ndige im Web-2.0-Zeitalter.</em></p>
<p><small>Mein Beitrag wurde in redigierter und gek&#252;rzter Fassung in der Unternehmerzeitschrift Profirma (10/2010) sowie f&#252;r Gesch&#228;ftsf&#252;hrer im redmark GmbH Newsletter (11/2010) im Haufe-Verlag ver&#246;ffentlicht. Lesen Sie &#8211; hier exklusiv &#8211; die ungek&#252;rzte Fassung (Fotos inklusive). </small></p>
<p><span id="more-857"></span></p>
<p>E-Mail ist schnell, direkt, unkompliziert. Glauben viele. Ein Klick – und die Nachricht liegt Sekunden sp&#228;ter im Empf&#228;ngerpostfach. Genauso hurtig erzeugen nebenbei hingetippte Zeilen jedoch Missverst&#228;ndnisse – ganz zu schweigen von rechtlichen Wirrnissen oder Sicherheitsproblemen. So existieren Aufbewahrungspflichten nach handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen, das Gesetz &#252;ber elektronische Handels-, Genossenschafts- und Unternehmensregister fordert Mindestangaben f&#252;r Gesch&#228;ftsbriefe. Schnell verbreiten sich per E-Post zudem Viren in Unternehmensnetzwerken, werden Passw&#246;rter ersp&#228;ht &#8211; oder eine vertrauliche E-Mail von Mitarbeitern weitergeleitet. Mails erweisen sich als Produktivit&#228;tsbremsen, wenn Riesenverteiler mit jeder Kleinigkeit best&#252;ckt werden. Unerw&#252;nschte Werbeschreiben verstopfen weltweit E-Mail-K&#228;sten – dieses als Spam bekannte Ph&#228;nomen betraf  laut E-Mail-Sicherheitsanbieter eLeven fast 97 Prozent des weltweiten E-Mail-Aufkommens. Bei vielen Unternehmen beschr&#228;nken sich die internen Anweisungen f&#252;r E-Mails auf technische und gesetzliche Aspekte. Menschliche Verhaltensvorschriften fehlen – auch wenn inzwischen fast jeder Mitarbeiter Mails mit Firmenabsender versenden kann. Dabei helfen schon einfache Regeln, Misskl&#228;ngen beim Mailkontakt vorzubeugen – und f&#252;r eine erfolgreiche Online-Kommunikation die richtigen Instrumente einzusetzen.</p>
<h2><strong>1. Kurze Pause vorm Versand und nicht sofort antworten</strong></h2>
<p>„Ein ehemaliger Chef gab mir einst den Rat, auf keine Mail sofort zu antworten, sondern mindestens 20 Minuten zu warten. Eventuell k&#246;nnte mein zweiter Gedanke, der weniger impulsiv und emotional ausf&#228;llt und von wesentlich mehr Ratio gepr&#228;gt ist, besser sein als der erste. Ich habe sehr lange nicht mehr daran gedacht. Schnell war mir nicht schnell genug“, schrieb Sachar Kriwoj, ehemaliger PR-Leiter der Firma scoyo (heute: E-Plus Gruppe, Manager Digital Public Affairs) in seinem <a href="http://www.massenpublikum.de/blog">Weblog &#8216;Massenpublikum&#8217;</a>.</p>
<p><a href="../wp-content/upload/gerald-fruendt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-871" style="margin: 3px 8px;" title="Gerald Fr&#252;ndt" src="../wp-content/upload/gerald-fruendt-150x150.jpg" alt="Gerald Fr&#252;ndt" width="150" height="150" /></a> Missverst&#228;ndnisse oder emotionale &#220;berreaktionen durch E-Mail kosten Zeit und damit Geld, sie k&#246;nnen zu Kundenverlusten f&#252;hren oder heftigen Streit verursachen. „Freitags nach 17 Uhr werden die E-Mails versandt, in denen man es anderen noch einmal so richtig zeigen will, frei von der Leber weg“, wei&#223; <a href="http://www.e-mail-praxis.de">E-Mail-Trainer und Unternehmensberater Gerald Fr&#252;ndt</a>.</p>
<p><a href="../wp-content/upload/mail_gogglesgeaendert.png"><img class="size-full wp-image-891 alignright" style="margin: 3px 8px;" title="Mail Goggles" src="../wp-content/upload/mail_gogglesgeaendert.png" alt="Mail Goggles" width="202" height="103" /></a> Gerade in nachts verfassten Mails vergreifen sich die Autoren schnell einmal im Ton. Um dieses Risiko zu minimieren, spendierte Internetriese Google seinem E-Mail-Dienst Gmail bereits 2008 die Funktion „Mail Goggles“: Wer am Wochenende zwischen 22 und 4 Uhr nachts E-Mails schreibt, kann sich vor Versand zum L&#246;sen mathematischer Probleme auffordern lassen. Ein Scheitern zeigt an, dass die Mail lieber mit klarem Kopf am n&#228;chsten Morgen verschickt werden sollte.</p>
<h2><strong>2. Freundliche Regeln im Unternehmen einf&#252;hren</strong></h2>
<p><a href="../wp-content/upload/dr-carsten-ulbricht.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-876" style="margin: 3px 8px;" title="Dr. Carsten Ulbricht" src="../wp-content/upload/dr-carsten-ulbricht-150x150.jpg" alt="Dr. Carsten Ulbricht" width="150" height="150" /></a> Jeder zweite Mitarbeiter nutzt Internet und E-Mail privat am Arbeitsplatz, gab der Branchenverband Bitkom im Februar bekannt und weist Unternehmen auf die Notwendigkeit entsprechender Nutzungsvorschriften hin – denn arbeitsrechtlich gleichen fehlende Regeln einer Duldung. „E-Mail am Arbeitsplatz ist nach wie vor in der gesch&#228;ftlichen Kommunikation das zentrale Kommunikationsmittel. Gerade im privaten Bereich kommunizieren viele Personen zwischenzeitlich auch &#252;ber die internen Nachrichten des jeweiligen Netzwerks, zum Beispiel &#252;ber Facebook, StudiVZ oder XING. Gerade k&#252;rzere Botschaften oder Hinweise auf interessante Inhalte im Internet werden heute so verbreitet“, beobachtet Dr. Carsten Ulbricht, ein auf Web 2.0 und Internetrecht spezialisierter Anwalt. Auf seiner Website <a href="http://www.rechtzweinull.de">rechtzweinull.de</a> hat er positive <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/121-Fachaufsatz-Social-Media-Guidelines-fuer-Unternehmen-Regeln-fuer-das-digitale-Miteinander.html">Richtlinien zu Nutzung sozialer Netze und E-Mail</a> bereitgestellt, um Mitarbeiter zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu schulen. Eine Kontrolle aller Arbeitsplatzcomputer oder des Firmennetzwerkes sei unsinnig, da die neue Internet-Handy-Generation Internet und E-Mails im Taschenformat bietet – und damit umfassende technische Kontrolle nahezu unm&#246;glich macht.</p>
<h2><strong>3. Mitarbeiter trainieren </strong></h2>
<p>„Fax und viele andere Ger&#228;te im B&#252;ro sind meist selbsterkl&#228;rend und k&#246;nnen dem Nutzer bei der Installation nahe gebracht werden“, meinte der im April verstorbene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G&#252;nther_Leue">deutsche E-Mail-Pionier G&#252;nther Leue</a>, den die Wirtschaftswoche einst als „E-Mail-Papst“ bezeichnete. „Bei E-Mail hingegen kann so viel falsch gemacht werden, dass es schon einer speziellen Schulung bedarf.“ Nur dann lasse sich das gro&#223;e Potenzial der E-Mail tats&#228;chlich aussch&#246;pfen.</p>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/jurgenmuller.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-938" style="margin: 3px 8px;" title="J&#252;rgen M&#252;ller, Handwerkskammer Leipzig" src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/jurgenmuller.jpg" alt="J&#252;rgen M&#252;ller, Handwerkskammer Leipzig" width="111" height="167" /></a><br />
&#196;hnlich sieht das J&#252;rgen M&#252;ller, Projektleiter f&#252;r Neue Medien bei der Handwerkskammer zu Leipzig: „Wir sehen immer wieder L&#252;cken in den Betrieben, wenn es um E-Mail-Wissen geht. Daher bieten wir kleinen und mittelst&#228;ndischen Betrieben kostenfreie Seminare f&#252;r den richtigen Umgang mit E-Mail im Gesch&#228;ftsalltag an“, berichtet  M&#252;ller, der auch das Mitteldeutsche Kompetenzzentrum f&#252;r elektronischen Gesch&#228;ftsverkehr (<a href="http://www.mdc-ecomm.de">mdc-ecomm</a>) leitet. Das mdc-ecomm ist Teil des bundesweiten Netzwerkes „Elektronischer Gesch&#228;ftsverkehr“ mit 29 Zentren. Dort gibt es kostenfreie Beratung und Seminare f&#252;r Mittelstand und Handwerk.</p>
<h2><strong>4. 48 Stunden f&#252;r eine Antwort</strong></h2>
<p>Nicht jede gesch&#228;ftliche E-Mail erfordert sofortige Antwort. „Es muss nicht binnen 24 Stunden sein“, meint Gerald Fr&#252;ndt. „Binnen 48 Stunden reicht, ansonsten sollte ein Zwischenbescheid versandt werden“, so der 51-j&#228;hrige Linguist und Mailexperte. Nicht akzeptabel seien automatisierte Antworten. Meist gen&#252;gt es, im B&#252;roalltag zwei mal t&#228;glich E-Mails abzurufen und zu beantworten – morgens sowie am fr&#252;hen Nachmittag. Die Sendezeit einer Mail zeigt viel &#252;ber das Arbeitsverhalten des Absenders. Vorsicht bei besonders &#252;bereifrigen Mitarbeitern, die abends und an Wochenenden st&#228;ndig erreichbar sein wollen, um Kunden zu helfen – dann droht Burnout-Gefahr!</p>
<h2><strong>5. Die richtige Adressierung</strong></h2>
<p>Tabu sind E-Mails mit Werbecharakter an Empf&#228;nger, die dazu keine Erlaubnis erteilt haben und keine Gesch&#228;ftsbeziehung zum Unternehmen pflegen. Als unprofessionell gilt, die An-Zeile im Mail-Programm mit mehreren Empf&#228;ngern zu best&#252;cken, die sich untereinander nicht kennen. Unbeliebt sind genauso interne Memos &#252;ber Standardverteiler an zahlreiche Mitarbeiter zu senden, wenn der Inhalt gar nicht alle betrifft.</p>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/dr_stephan_buchhester.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-908" style="margin: 3px 8px;" title="Dr. Stephan Buchhester" src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/dr_stephan_buchhester.jpg" alt="Dr. Stephan Buchhester" width="140" height="185" /></a><br />
Interner E-Verkehr: Eine einfache Regel f&#252;r die unternehmensinterne Adressierung wie Empf&#228;nger („An“), Kopienempf&#228;nger („CC“) oder Blindkopien („BCC“) hat Dr. Stephan Buchhester aufgestellt, Leipziger Betriebspsychologe und Personalberater bei der <a href="http://www.dgp.de/">Deutschen Gesellschaft f&#252;r Personalwesen </a>(DGP): „An: Ich muss etwas tun “, „CC: Ich muss dar&#252;ber Bescheid wissen “ und „BCC: Verboten!“.</p>
<h2><strong>6. Betreffzeile sinnvoll nutzen </strong></h2>
<p>Beim Antworten den Originalbetreff nicht ver&#228;ndern, damit der Empf&#228;nger als auch sein E-Mailprogramm die Nachricht sofort zuordnen kann. Ansonsten aussagekr&#228;ftige Betreffzeile verwenden: statt „Termin“ besser „Unser Termin, 2.5., 18 Uhr im Hilton“. Bei internen E-Mails sollte mit der Betreffzeile eine Handlung verkn&#252;pft sein, meint Coach Gerald Fr&#252;ndt – zum Beispiel eine Arbeitsanweisungen oder die Bitte um Mithilfe bei einem Problem. F&#252;r die Empf&#228;nger von Kopien (CC/BCC) bedeutet dies: „Zur Kenntnisnahme ohne weitere Veranlassung“.</p>
<h2><strong>7. Die richtige Ansprache</strong></h2>
<p>F&#246;rmliche Anreden sind bei E-Mails nicht &#252;blich. Gerade bei internen E-Mails hat sich ein „Hallo“ oder ein freundliches „Guten Tag“ eingeb&#252;rgert. Selbst Kunden werden heute mit „Guten Tag“ angesprochen. Ausnahme: Eine Antwort auf eine externe E-Mail, in der ein Kunde das „Sehr geehrte(r) &#8230;.“ verwendet hat. Derartige E-Mails weisen darauf hin: „Ich w&#252;nsche einen gewissen Abstand“.</p>
<h2><strong>8. Inhalt und Sprache</strong></h2>
<p>Eine externe E-Mail sollte im Durchschnitt nicht mehr als 6 bis 8 S&#228;tze umfassen und dann besser die Form wechseln – zum Beispiel mit einem erg&#228;nzenden angeh&#228;ngten PDF-Dokument – erkl&#228;rt E-Mail-Coach Fr&#252;ndt. Bei internen E-Mails k&#246;nnen dies zum Beispiel Memos sein. Bei gro&#223;en digitalen Anlagen (mehr als 2 bis 5 MB) vorher erkundigen, ob sie ins Postfach des Empf&#228;ngers passen bzw. seine Datenleitung schnell genug ist. Eine Alternative ist der Versand in mehreren Einzelpaketen, die Komprimierung mit Hilfe entsprechender Programme (Beispiel: winzip) oder die Ablage in gemeinsam genutzten Ordner im Internet (Beispiele: <a href="http://www.dropbox.com">dropbox.com</a>, <a href="http://www.vuala.com">vuala.com</a>).</p>
<p><a href="../wp-content/upload/gunther-leue.jpg"><img class="size-medium wp-image-881 alignleft" style="margin: 3px 8px;" title="G&#252;nther Leue" src="../wp-content/upload/gunther-leue-299x207.jpg" alt="G&#252;nther Leue" width="232" height="160" /></a> F&#252;r die Sprache gilt: „Einfache Worte verwenden. Unvollst&#228;ndige und unstrukturierte Informationen unbedingt unterlassen“, so Fr&#252;ndt. Bei sehr wichtigen Texten empfiehlt Online-Pionier Leue das „Vier-Augen-Prinzip“: „Bevor ein Text freigegeben wird, sollte eine zweite Person – gegebenenfalls der Vorgesetzte – einbezogen werden, die den Text gr&#252;ndlich sichtet und eventuell korrigiert.“ Ein beliebter Fehler ist au&#223;erdem der Einsatz von E-Mail bei internen Problemen oder Debatten: „Bei allen Punkten, bei denen es einer Diskussion bedarf, ist E-Mail per se der falsche Weg“, betont G&#252;nther Leue, der die E-Mail in den 80er Jahren aus den USA nach Europa brachte.</p>
<p>Verzichten Sie auch auf zu viele so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon">Emoticons</a> &#8211; ein Versuch, Gef&#252;hle in geschriebener Sprache auszudr&#252;cken. Die Emoticons haben sich zwar im B&#252;roalltag eingeb&#252;rgert, aber ein &#8220;Smiley&#8221; in einer kurzen E-Mail reicht &#8211; und wirkt menschlich <img src='http://juergen-christ.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2><strong>9. Gestaltung</strong></h2>
<p>E-Mail ist trotz aller Gestaltungsm&#246;glichkeiten mit der aus dem Web bekannten Darstellungssprache HTML nicht dazu gedacht, den klassischen Gesch&#228;ftsbrief nach DIN-Norm 5008 nachzubilden. Zudem wei&#223; der Absender nie, mit welchem Ger&#228;t oder Programm der Empf&#228;nger die Mail sieht – aus so manchem „Kunstwerk“ wird dann Datensalat. Deshalb hat sich normaler Text durchgesetzt; durchgehende Kleinschreibung ist allerdings nicht &#252;blich. Aufbau: Anrede, eine Leerzeile, gefolgt vom Inhalt – strukturiert in Abs&#228;tze – danach zwei Leerzeilen und die Gru&#223;formel. Nach einer weiteren Leerzeile steht die Signatur mit den f&#252;r Gesch&#228;ftsbriefe gesetzlich notwendigen Angaben wie Unternehmensbezeichnung beziehungsweise Inhaber, eine ladungsf&#228;hige Anschrift, gegebenenfalls noch Registernummer und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer. Wichtig: Diese Angaben m&#252;ssen klar lesbar in der E-Mail stehen – und nicht in angeh&#228;ngten Visitenkarten. Praktisch ist die Angabe der pers&#246;nlichen Kontaktdaten.</p>
<h2><strong>10. Die richtige Gru&#223;formel </strong></h2>
<p>E-Mail ist kurz und weniger formell als ein Brief. So haben „Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en“ oder gar „Hochachtungsvoll“ ausgedient. Hingegen ist eine knappe Formulierung wie „Gru&#223; &#8230;.“ zu wenig. Gebr&#228;uchlicher sind „Viele Gr&#252;&#223;e“ oder „Beste Gr&#252;&#223;e“.  Beim Antworten gilt: Auf den Stil des Absenders eingehen.</p>
<h2><strong>11. Gesch&#228;ftskontakte vorstellen </strong></h2>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/steffen-klaus.png"><img class="size-medium wp-image-883 alignleft" style="margin: 3px 8px;" title="Steffen Klaus" src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/steffen-klaus-199x300.png" alt="Netzwerker Steffen Klaus" width="90" height="136" /></a> Gesch&#228;ftskontakte k&#246;nnen direkt per E-Mail vermittelt werden. Etabliert sind inzwischen jedoch andere Varianten: Internet-Plattformen wie Xing f&#252;r Deutschland oder LinkedIn f&#252;r internationale Kontakte haben eingebaute Funktionen, um Gesch&#228;ftskontakte jeder Art untereinander vorzustellen. „Vorteil: Beide Empf&#228;nger k&#246;nnen f&#252;r sich entscheiden, ob sie den Kontakt annehmen oder nicht. Pers&#246;nlichen Daten wie die E-Mailadresse bleiben zun&#228;chst unsichtbar“, erkl&#228;rt <a href="http://www.suxess24.com/">Steffen Klaus, Unternehmens- und Online-Kommunikationsberater aus Zittau</a>.</p>
<h2><strong>12. Statusmeldungen – alternative Techniken</strong></h2>
<p>Zirka 60 bis 80 Prozent der E-Mails beschr&#228;nken sich auf kurze Sachverhalte und wirken &#8211; massenhaft &#8211; im Gesch&#228;ftsalltag eher produktionshemmend. Mal abgesehen von der &#8220;Online-Generation 2.0&#8243;, die mit Web und SMS aufgewachsen ist: F&#252;r sie ist eine Kombination von Mobile und Internet selbstverst&#228;ndlich. Bei sehr kurzen E-Mails wie  Statusberichten, beispielsweise von Au&#223;endienstmitarbeitern oder Produktentwicklern, kommen daher webbasierte Kurznachrichtendienste wie <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> (bzw. unternehmensinterne Kurznachrichtendienste) zum Einsatz. Die Nachrichten sind auf 140 Zeichen beschr&#228;nkt und &#8211; im Gegensatz zu SMS &#8211; kostenlos. Sie lassen sich leicht per „Smartphone“ versenden.</p>
<p>Wer nur eine kurze Frage hat oder einen Termin best&#228;tigen m&#246;chte, greift auf gesch&#228;ftliche Chat- und Videotelefoniesysteme wie den kostenlosen Dienst „<a href="http://www.sykpe.com">Skype</a>“ zur&#252;ck. Hier k&#246;nnen zwischen Personen und Gruppen Kurz-Nachrichten sofort von PC zu PC ausgetauscht werden. Wer nicht gest&#246;rt werden m&#246;chte, stellt in seiner Statusangabe „besch&#228;ftigt“ oder „abwesend“ ein, kann aber weiterhin Kurznachrichten empfangen.</p>
<hr /><strong>Webadressen:</strong></p>
<p>111 E-Mail-Tipps von Gerald Fr&#252;ndt<br />
<a href="http://www.e-mail-praxis.com">www.e-mail-praxis.de</a></p>
<p>Auszug aus dem Buch „Fritz J&#246;rns E-Mail-Knigge“<br />
<a href="http://www.joern.de">www.joern.de</a></p>
<p>„Wie Sie Ihre E-Mails endlich in den Griff bekommen“:<br />
E-Book des Schweizer Produktivit&#228;tstrainers Ivan Blatter:<br />
<a href="http://www.blatternet.ch">www.blatternet.ch</a></p>
<p>Tipps zum Schreiben und Formulieren von E-Mail von Audrey Gergey:<br />
<a href="http://www.gergey.com">www.gergey.com</a></p>
<p>E-Mail-Tipps f&#252;r Selbstst&#228;ndige und kleine Unternehmen:<br />
<a href="http://www.unternehmenskick.de">www.unternehmenskick.de</a></p>
<p>Social Media &amp; Recht, Gesammelte Werke von RA Dr. Carsten Ulbricht:<br />
<a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/152-Social-Media-Recht-Gesammelte-Werke.html">rechtzweinull.de</a></p>
<hr />
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Leue">G&#252;nther Leue</a> gab kurz vor seinem Tod im April 2010 sein letztes Interview f&#252;r diesen Beitrag. Seine letzte Ver&#246;ffentlichung zum Thema &#8216;Bedingungsloses Grundeinkommen&#8217; finden Sie bei <a href="http://telemat.de">telemat.de</a></p>
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		<title>Fleischerei Freese: Die Welt ist eine Scheibe!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 21:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsproben]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelstand 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Fleischermeister Ludger Freese aus Visbeck w&#228;chst mit seinen Internet-Aktivit&#228;ten und muss sein Gesch&#228;ft nun ausbauen. Sein Motto: „Die Welt ist eine Scheibe! Schneid dir deine ab.“ Mein Artikel erschien in der Serie ‘Mittelstand 2.0&#8242; in der Unternehmerzeitschrift ProFirma 9/2010. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne schriftliche Genehmigung nicht weiter verbreitet werden. &#187; Originalheftbeitrag als PDF-Download (ca. 304 KB)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/privatkundenportal.png"></a></p>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/ludger-freese_rgb_300dpi.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-832 alignleft" style="margin: 10px;" title="Ludger Freese" src="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/ludger-freese_rgb_300dpi-150x150.jpg" alt="Ludger Freese" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>Der Fleischermeister Ludger Freese aus Visbeck w&#228;chst mit seinen Internet-Aktivit&#228;ten und muss sein Gesch&#228;ft nun ausbauen. Sein Motto: „Die Welt ist eine Scheibe! Schneid dir deine ab.“<br />
</em><br />
Mein Artikel erschien in der Serie ‘Mittelstand 2.0&#8242; in der Unternehmerzeitschrift <a href="http://www.profirma.de/">ProFirma</a> 9/2010. Der Download erfolgt mit Erlaubnis der Redaktion, er ist allerdings rechtlich gesch&#252;tzt und darf ohne <a href="../kontakt/">schriftliche Genehmigung</a> nicht weiter verbreitet werden.</p>
<p><a href="http://juergen-christ.de/wp-content/upload/pf09_2010_16-17_mittelstand.pdf">&raquo; Originalheftbeitrag als PDF-Download (ca. 304 KB)</a></p>
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