Tagebuch eines Spam-Jägers
Sonntag, 6. März 2005 | Autor: Jürgen Christ
„Diana“ lockt mit angeblich kostenfreien Pornos, ein unbekanntes Finanzinstitut wirbt für fragwürdige Transaktionen, Web-Shops bieten dubiose Wundermittel feil. Sie versprechen schnelles Geld oder rezeptfreie Potenzmittel. Fast täglich flutet solch unerwünschter Werbemüll in meinen E-Mail-Postkasten. Lästig wie Mückenplagen. „Spam Mails“ nennen Onliner diese Reklame-Schreiben, nach einem Sketch der Komiker-Truppe Monty Python. Die Briten bezeichneten mit dieser Abkürzung für „Spiced Ham“ ein allgegenwärtiges Frühstücksfleisch in Dosen. Unappetitlich und omnipräsent wie die postfachverstopfenden E-Sendungen. Der Online-Dienst AOL blockt eine Milliarde davon am Tag – und trotzdem rutscht immer wieder was durch.

Eine spannende - und immer noch aktuelle - Reportage, erschienen 2004 in der Zeitschrift ‘Tomorrow’.
Kategorie: Arbeitsproben, Reportagen

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